Bonner-Bürger-Blog

Ein Dialog-Forum von Stephan Eisel zu Politik und Musik

Stadt übernimmt Verantwortung für Beethoven-Rundgang

Die Stadtverwaltung hat jetzt die Verantwortung für den von den BÜRGER FÜR BEETHOVEN vor Jahren initiierten, gestalteten und privat finanzierten Beethoven-Rundgang übernommen. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel sagte dazu: „Es ist gut, dass die Stadt ihrer Verantwortung stärker gerecht wird. Wir können als Bürger den Anstoß geben und werden auch ganz konkret aktiv, aber die Beethovenpflege ist eine gesamtstädtische Aufgabe.“

2006 haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN den in Bonn Beethoven-Rundgang ehrenamtlich eingerichtet und privat finanziert. Jetzt hat die Stadt endlich den Vorschlag des Vereins aufgegriffen und die Verantwortung für den Rundgang übernommen. Stephan Eisel, Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, lobte diese Entscheidung: „Das ist mit Blick auf den 250. Geburtstag Beethovens ein Anfang, dem weitere Schritte folgen müssen. Unsere Aufgabe als Bürger ist es, die Dinge anzustoßen und wenn nötig wie beim Beethoven-Rundgang auch durch Privatinitiative in Vorlage zu treten. Dann muss aber die Stadt ihrer Verantwortung als Beethovenstadt gerecht werden. Wir haben noch viele Ideen, wie Bonn sich gut präsentieren kann, wenn im Jahr 2020 die ganz Welt auf Beethovens Geburtsstadt blickt. Natürlich gehört dazu an erster Stelle das Beethoven-Festspielhaus. “

Eisel dankte Manfred van Rey, Maria-Theresia van Schewick, Dorika Seib und seinen Vorgängern Barthold Witte und Manfred Jung, die für die BüRGER FÜRN BEETHOVEN nachhaltig am Beethoven-Rundgang gearbeitet haben. Der erste Beethoven-Rundgang wurde bereits im Jahr 2000 entwickelt und bestand zunächst nur aus einem Faltblatt. 2001 gab es erste provisorische Tafeln, die 2006 durch eine Kooperation der Bürger für Beethoven mit der Glasfachschule Rheinbach durch gläserne ersetzt wurden. Ersatz wurde nötig, weil die Tafeln inzwischen teilweise zerstört bzw. beschädigt waren.

„Dies ist ein weiterer Mosaikstein im Bild der Beethovenstadt Bonn“, sagte Kulturdezernent Martin Schumacher bei der Eröffnung des Rundgangs am Beethoven-Haus. „Wir haben den 250. Geburtstag Beethovens im Jahre 2020 fest im Blick, und das neue Angebot gehört in die Gesamtkonzeption, mit der wir das Erbe unseres bedeutendsten Sohnes würdigen wollen.“ Schumacher dankte den Beteiligten, allen voran dem Verein Bürger für Beethoven e.V., für die Kooperation, die das Projekt überhaupt erst möglich gemacht hat. Geplant und umgesetzt wurde der Beethoven-Rundgang vom Amt für Wirtschaftsförderung und vom Presseamt der Stadt.

„Damit steht für Besucherinnen und Besucher Bonns ein attraktives Informationsangebot in Deutsch und Englisch zur Verfügung“, so Victoria Appelbe, Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung.

Auf jeder der Tafeln, die 40 mal 52 cm groß sind und aus Verbundaluminium bestehen, ist der jeweilige Standort mit seinem Bezug zu Beethoven beschrieben. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf 4200 Euro, von denen die Stadt 3600 Euro trägt. Sponsoren sind Galeria Kaufhof, Juwelier Hild sowie sowie die Stadtwerke Bonn, die einzelne Tafeln finanziert haben. Neben den Bürgern für Beethoven waren das Beethoven-Haus, das Beethoven-Orchester und das Beethovenfest Partner bei der Realisierung.

 

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