Bonner-Bürger-Blog

Ein Dialog-Forum von Stephan Eisel zu Politik und Musik

79 Prozent für Baustopp bei Beethovenhalle

Auch nachdem die Mehrheit des Bonner Rates die Fortsetzung der Sanierung der Bonner Beethovenhalle beschlossen hat, plädieren die meisten Bonner für einen Baustopp. Das ergab eine vom ehemaligen Bonner Bundestagsabgeordenten Stephan Eisel initiierte Befragung auf Facebook, an der sich 445 Bürger beteiligten.Facebook-Befragung nach Ratsbeschluss:
79 Prozent für Baustopp bei Beethovenhalle

Der ehemalige Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel veröffentlichte auf seiner Homepage eine von ihm initiierte Facebook-Umfrage zur Beethovenhalle, an der sich 445 Bürger aus Bonn und der Region beteiligt haben. 353 votierten für einen Baustopp und 92 für eine Fortsetzung der Sanierung. Die Befragung fand nach der Sondersitzung des Rates statt, in der die Mehrheit des Rates einen Baustopp abgelehnt hat.
Eisel wies darauf hin, dass solche Online-Befragungen nicht repräsentativ sind: „Aber das sehr klare Ergebnis bei immerhin 445 Teilnehmern ist schon ein eindeutiger Hinweis darauf, dass sehr viele Bürger die Entscheidung des Rates nicht nachvollziehen können. Sie halten auch in Kenntnis des Ratsvotums einen Baustopp für besser, um zu prüfen, ob statt Altbausanierung bei Beethovenhalle und Oper ein integrierter Neubau sinnvoller ist.“ Er forderte die Ratsmehrheit auf, angesichts der bisherigen Erfahrungen von Kostenexplosion, Scheitern des Zeitplans und vieler offener baulicher Probleme sich selbst eine Denkpause zu gönnen: „Sich um jeden Preis an alten Beschlüssen festzuklammern und mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, löst die Probleme nicht. Schon Konrad Adenauer hat gesagt, dass es keine Schande ist auch klüger zu werden.“

Die Frage der Facebook-Umfrage lautete „Ist es richtig, dass die Mehrheit des Rates unabhängig von den anfallenden Kosten die Beethovenhalle weiter sanieren will oder wäre ein Baustopp besser, um zu prüfen, ob statt Altbausanierung bei Beethovenhalle und Oper ein integrierter Neubau sinnvoller ist ?” Von den 445 Teilnehmern stimmten 79 Prozent (353) für einen Baustopp und 21 Prozent (92) für die Fortsetzung der Sanierung.

Hinweis zur Methode:

Umfragen auf Facebook sind nicht repräsentativ, denn die Befragten sind nicht repräsentativ ausgewählt, sondern beteiligen sich auf eigene Initiative. Das Zufallsprinzip spielt insofern eine Rolle als es nicht beeinflussbar ist, welche Facebook-Nutzer im Befragungszeitraum online sind und von den Umfrage erfahren. Im Unterschied zu repräsentativen Umfragen sind Umfragen auf Facebook nicht anonym, sondern vom Administrator namentlich einzusehen. Eine stichprobenartige Überprüfung hat ergeben, dass 98 Prozent der Teilnehmer an der vorliegenden Umfrage in Bonn und der unmittelbaren Umgebung wohnen. Eine Beeinflussung des Ergebnisses durch nicht ortsgebundene Teilnehmer fand also nicht statt. Mehrfachabstimmungen sind vom System ausgeschlossen.

Die letzte bekannte repräsentative Umfrage für Bonn befragte telefonisch 800 Bonner über einen Zeitraum von 12 Tagen (General-Anzeiger 24. Oktober 2016 „So sehen die Bonner ihre Heimat“). Im vorliegenden Fall haben sich über einen Zeitraum von sechs Tagen vom 8.-14. März 445 Facebook-Nutzer beteiligt, nachdem der Stadtrat in einer Sondersitzung am 5. März 2018 einen Baustopp für die Beethovenhalle abgelehnt hatte und die Medien darüber am 6. und 7. März berichtet haben.

353 Teilnehmer stimmten für einen Baustopp, 92 Teilnehmer für die Fortsetzung der Sanierung. Für die Beteiligung wurde auf Bonner Facebook-Seiten geworben. Die Administration der Befragung lag bei Stephan Eisel, auf dessen Facebook-Seite die Umfrage verankert war.

Impressum
Dr. Stephan Eisel
An der Vogelweide 11
53229 Bonn

Telefon:015117285465
Telefax: 02289480886
E-Mail: stephan.eisel@gmx.net
http://www.stephaneisel.de
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Der ehemalige Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel veröffentlichte auf seiner Homepage eine von ihm initiierte Facebook-Umfrage zur Beethovenhalle, an der sich 445 Bürger aus Bonn und der Region beteiligt haben. 353 votierten für einen Baustopp und 92 für eine Fortsetzung der Sanierung. Die Befragung fand nach der Sondersitzung des Rates statt, in der die Mehrheit des Rates einen Baustopp abgelehnt hat.
Eisel wies darauf hin, dass solche Online-Befragungen nicht repräsentativ sind: „Aber das sehr klare Ergebnis bei immerhin 445 Teilnehmern ist schon ein eindeutiger Hinweis darauf, dass sehr viele Bürger die Entscheidung des Rates nicht nachvollziehen können. Sie halten auch in Kenntnis des Ratsvotums einen Baustopp für besser, um zu prüfen, ob statt Altbausanierung bei Beethovenhalle und Oper ein integrierter Neubau sinnvoller ist.“ Er forderte die Ratsmehrheit auf, angesichts der bisherigen Erfahrungen von Kostenexplosion, Scheitern des Zeitplans und vieler offener baulicher Probleme sich selbst eine Denkpause zu gönnen: „Sich um jeden Preis an alten Beschlüssen festzuklammern und mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, löst die Probleme nicht. Schon Konrad Adenauer hat gesagt, dass es keine Schande ist auch klüger zu werden.“

Die Frage der Facebook-Umfrage lautete „Ist es richtig, dass die Mehrheit des Rates unabhängig von den anfallenden Kosten die Beethovenhalle weiter sanieren will oder wäre ein Baustopp besser, um zu prüfen, ob statt Altbausanierung bei Beethovenhalle und Oper ein integrierter Neubau sinnvoller ist ?” Von den 445 Teilnehmern stimmten 79 Prozent (353) für einen Baustopp und 21 Prozent (92) für die Fortsetzung der Sanierung.

Hinweis zur Methode:

Umfragen auf Facebook sind nicht repräsentativ, denn die Befragten sind nicht repräsentativ ausgewählt, sondern beteiligen sich auf eigene Initiative. Das Zufallsprinzip spielt insofern eine Rolle als es nicht beeinflussbar ist, welche Facebook-Nutzer im Befragungszeitraum online sind und von den Umfrage erfahren. Im Unterschied zu repräsentativen Umfragen sind Umfragen auf Facebook nicht anonym, sondern vom Administrator namentlich einzusehen. Eine stichprobenartige Überprüfung hat ergeben, dass 98 Prozent der Teilnehmer an der vorliegenden Umfrage in Bonn und der unmittelbaren Umgebung wohnen. Eine Beeinflussung des Ergebnisses durch nicht ortsgebundene Teilnehmer fand also nicht statt. Mehrfachabstimmungen sind vom System ausgeschlossen.

Die letzte bekannte repräsentative Umfrage für Bonn befragte telefonisch 800 Bonner über einen Zeitraum von 12 Tagen (General-Anzeiger 24. Oktober 2016 „So sehen die Bonner ihre Heimat“). Im vorliegenden Fall haben sich über einen Zeitraum von sechs Tagen vom 8.-14. März 445 Facebook-Nutzer beteiligt, nachdem der Stadtrat in einer Sondersitzung am 5. März 2018 einen Baustopp für die Beethovenhalle abgelehnt hatte und die Medien darüber am 6. und 7. März berichtet haben.

353 Teilnehmer stimmten für einen Baustopp, 92 Teilnehmer für die Fortsetzung der Sanierung. Für die Beteiligung wurde auf Bonner Facebook-Seiten geworben. Die Administration der Befragung lag bei Stephan Eisel, auf dessen Facebook-Seite die Umfrage verankert war.

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53229 Bonn

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